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Hochkarätig und schön, die 13te
Auch die 13. Sommerschwüle von Schwuguntia ist vorüber. Sie erfreute sich mit über 3.000 Besuchern unveränderter Beliebtheit und war trotz unsteten Wetters gut besucht. Gleich zum Start um 17 Uhr konnte die Sommerschwüle mit einer Neuerung und einer Superlative aufwarten. Zum ersten Mal fand die "Laufmasche" statt, ein 10-km-Spendenlauf der Kinder des Olymp zu Gunsten der Sichtbar, der sehr guten Anklang fand. Und bei der Sommerschwüle 2006 gab es mehr Infostände als je zuvor. Diese hatten sich einiges einfallen lassen, sei es Handtaschenwerfen, Blindekuhspiele oder Treppensprints auf Zeit.
Traditionell füllte sich die Tanzfläche um 18 Uhr zum "Tanzrausch" mit Michael. Zu Standard- und Lateinklängen schwang frau und mann in verschiedensten Kombinationen das Bein. Sonja Birkenfeld und Annette Karl zeigten zwischendrin, wie es die Profis machen. Ihr zehnminütiger Auftritt wurde mit viel Applaus begleitet.
Bereits im Vorfeld machte das diesjährige Bühnenprogramm mit seiner hochkarätigen Besetzung von sich Reden. Eröffnet wurde es allerdings, wie die Jahre zuvor, durch die Candy Girls, die mit flugtechnischen Sicherheitshinweisen das Publikum in der voll besetzten Halle auf das fast dreistündige Bühnenprogramm vorbereiteten. Die Moderation übernahm wieder Shadia Omar im schicken Asia-Look.
Zu einer langjährigen Tradition zählt der Auftritt der Uferlosen, die wie immer mit spitzen Texten bekannte Lieder neu interpretierten. Im Anschluss überzeugte Sia Korthaus mit ihrem Programm das Publikum aus dem Stand heraus. Sie gab u.a. Lebenshilfe für Menschen mit Aggressionsdefiziten. Ihre Vorschläge: Japanische Gameshows gucken, hinter einem Fahrtschulauto hinterherfahren oder versuchen, eine Meditations-CD aus der Plastikverschweißung herauszupellen. Zwischen den beiden Teilen ihres Auftritts kamen die besten LäuferInnen der "1. Mainzer Laufmasche" zu Ehren. Ludwig und Shadia übergaben mit Hilfe der Candy Girls die Medaillen und Preise.
Das grandiose Ende des Bühnenprogramms machten die Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2006, Malediva. Mit einem Best-of ihrer letzten Programme begeisterten die drei Berliner das Mainzer Publikum. Schönste Melodien, von Florian Ludewig auf dem Klavier gezaubert und von Lo Malinke und Tetta Müller herzerweichend stimmlich erfasst und mit nachdenklich-frechen Dialogen versehen. Die zwei Zugaben waren der Beweis: Die Jungs sind einfach gut.
Im Anschluss an das Bühnenprogramm begann die lange Partynacht, gemacht von den drei DJs Jasmin, Markus und Oh:Bee auf zwei Dancefloors, die bis früh in den Morgen andauerte.
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