Künstler der Sommerschwüle 2003

Die Uferlosen, der erste und wohl auch einzige Schwulesbische Chor in Mainz. Sie gehören zum Inventar der Sommerschwüle und begeistern jedes Jahr erneut mit heiß geliebten Schlager - von ABBA bis Marianne R. - sowie Musical- und Jazzstücke. Das wäre nichts besonderes, wenn der vierstimmige Chor nicht jedes einzelne Stück liebevoll mit neuen Texten versehen hätte.
Seit der Gründung 1997 ist das Repertoire der Uferlosen Jahr für Jahr größer geworden. Inzwischen zählt der gemischte Chor ca. 25 Lesben, Schwule und Heteras/os mit einem richtig guten Chorleiter. Der Erfolg zeigt sich letztendlich durch viele Auftritte auf Festen, Kleinkunstbühnen, und den traditionellen Darbietungen auf der Sommerschwüle und an Fastnacht bei den Mainzer Drecksäck. Die Uferlosen sind immer auf der Suche nach Mitsängerinnen und -sängern - egal ob lesbisch, schwul oder hetera/o.

Mehr Infos: www.dieuferlosen.de

Die Zeitungen nennen im Zusammenhang mit den Queens of Spleens Vokabeln wie "Sado-Maso-Volksmusik" und "Post-Hardcore-Feminismus". Was sich dahinter verbirgt, ist erstklassige MusiComedy. Dargeboten von den beiden Frankfurterinnen Connie Webs (Gesang, Gitarre, Bass, Trompete) und Claudia Brendler (Gitarre, Bass, Klavier, Gesang). Das musikalische Repertoire reicht von der Operette bis zu Heavy Metal, und eben auch neue Strömungen wie die "Sado-Maso-Volksmusik".
Die zwei verstoßenen Mitglieder der englischen Königsfamilie nehmen sich selbst und ihre Geschlechtsgenossinnen nicht zu ernst und gerne auf die leichte Schulter - auch wenn das bei der nicht nur stimmgewaltigen Connie Webs schwerer vorstellbar ist. Mal laut, mal leise. Die zwei machen Spaß, bei dem auch die Machos nicht verschont bleiben.

Wer den Rosa Karneval aus Köln kennt, dürfte ihn kennen - Marcos Schlüter. Oder sollte man eher René Gligée nennen? Die Paraderolle des schrägen Multitalents ist einer der schlecht frisiertesten Frisöre, der aus seinem ebenso wollüstigen wie wohlbehüteten Leben erzählt. Aber auch weitere Figuren fördern schnelle Pointen, freche Gags und Boshaftigkeiten zu Tage. Sein verwitweter Vater Willi Prczybylla, prollig-spießig und Taubenzüchter im Ruhrgebiet. Nesiree Dick, die durchgeknallte und auf der Bühne erfolgreiche Tante mütterlicherseits. Und der adrette Freund Kurt, eine Klemmschwester aus dem Burzenland.
Marcos Schlüter, Jahrgang 69, ist ein hervorragender Comedian und Schauspieler. Als Redaktionsmitarbeiter Sven überzeugte er bereits in 24 Folgen der SAT 1-Serie "Anke - Die Talkshow". Sowohl Heteros als auch und speziell die Homos werden auf der Sommerschwüle ihren Spaß mit den Spitzen des aus Recklinghausen stammenden Schlüter haben. Wer den Rosa Karneval kennt: "Hömma Hööölle...!"

Drei Frauen, drei Stimmen, dreimal gute Musik. Unplugged. Ohne alles. A-Cappella. Mit Cover-Versionen von zum Beispiel den Beach Boys, Michael Jackson, Seal und Atomic Kitten sind "Good Vibrations" eine wohltuende Abwechslung für das Ohr. Sie bilden den klangvollen Abschluß des Bühnenprogramms der Sommerschwüle, bevor die DJanes und DJs die Nacht anheizen.
Die "Good Vibrations" feiern auf der Sommerschwüle nach einer zweijährigen kreativen Experimentierphase ihr Comeback. Ute Helsper, Anne Jacoby und Patricia Schaller begannen vor vier Jahren mit ihrer A-Capella Musik, damals noch zu viert. Sie waren bereits Gast auf der Sommerschwüle, hatten Auftritte auf den CSD's in Wiesbaden und Luxemburg, sowie auf der Homosella in Trier.











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